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ErgoTherapiepraxis Julia Müller

Im Brühl 5 – 54552 Mehren –  Tel.: 06592 999 80 52

ergo@therapiepraxis-julia-mueller.de                         www.therapiepraxis-julia-mueller.de

Ergotherapie ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel.

 

Es dient der Wiederherstellung, Besserung, Erhaltung, Aufbau, Stabilisierung oder Kompensation

 

psychischer, mentaler, wahrnehmungsgebundener und motorischer Funktionen

 

und daraus resultierender Beeinträchtigung von

 

Aktivitäten der Selbstversorgung, Mobilität, Alltagsbewältigung, Interaktion und Kommunikation.

 

Die Ergotherapie erreicht dies durch

 

aktivierende und handlungsorientierte Methoden und Verfahren, angepasstes Übungsmaterial, spielerische oder gestalterische Techniken sowie lebenspraktische Übungen.

 

Sie umfasst Beratungen zur Schul-, Arbeitsplatz-, Wohnraum- und Umfeldanpassung.

 

(in Anlehnung an die Heilmittel – Richtlinie)

Die Psychiatrie und Psychosomatik ist heute einer der größten Fachbereiche der Ergotherapie. Sie befasst sich mit Patienten aller Altersstufen mit psychiatrischen oder psychosozialen Störungen, Beeinträchtigungen und zeitweiligen oder auch chronischen Erkrankungen.

 

Mit jedem Klienten werden anhand der ärztlichen Diagnose und der ergotherapeutischen Befunderhebung Möglichkeiten zur  Behandlung vereinbart und umgesetzt.

 

Eine ergotherapeutische Behandlung kann auch angezeigt sein, um einer drohenden oder weiteren Schädigung vorzubeugen (Prävention).

Durch die Ergotherapie kann es gelingen, die Verarbeitung eines Krankheitsverlaufs oder einer Krisensituation zu unterstützen und so den Umgang mit einer Beeinträchtigung im Alltag zu verbessern.

 

(in Anlehnung an Information des DVE – Deutscher Verband der Ergotherapeuten)

Ein Hirnleistungstraining / neuropsychologisch orientierte Behandlung  kann bei dementiellen Veränderungen, kognitiven Beeinträchtigungen bei psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen (z.B. nach Hirntumoren, Schlaganfall u.a.) sinnvoll sein.

Es umfasst Methoden zur Verbesserung u.a. von Orientierung, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Handlungs- und Problemlösefähigkeiten.

Die motorisch – funktionelle Behandlung wird verordnet, wenn Einschränkungen am Stütz- und Bewegungsapparat bestehen. Diese können durch chronische Erkrankungen, z.B. aus dem rheumatischen Formenkreis, nach Operationen oder auch durch Unfälle verursacht worden sein.

 

Inhalte der motorisch – funktionellen Behandlung sind u.a. Narbenbehandlung, Übungen zur Beweglichkeit und Koordination, Beratung zu Gelenkschutz und Hilfsmitteln sowie Kälte- und Wärmebehandlung.

Die sensomotorisch – perzeptive Behandlung betont den Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Bewegung / Aktivität.  Sie ist angezeigt, wenn das Ziel die Entwicklung und Verbesserung von Sinnes- und Körperwahrnehmung,  Aufbau und Stabilisierung aktiver Bewegungsfunktionen, z.B.  der Feinmotorik ist.

Kinder und Jugendliche bekommen Ergotherapie bei Entwicklungsverzögerungen motorischer Funktionen, Wahrnehmungsauffälligkeiten, Lern- oder Verhaltensproblemen verordnet.

Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen, den nahen Angehörigen und dem sozialen Umfeld werden ein Befund erstellt sowie therapeutische Maßnahmen besprochen und gemeinsam umgesetzt.

©ErgoTherapiepraxis Julia Müller 2022